Joomla Files Webdesign Erfurt
Header Pic   Header Pic
Header Pic  PfeilHome arrow Schiedsrichter Header Pic
Header Pic
 

Schiedsrichter
Kopf-an-Kopf-Rennen unter veränderten Vorzeichen

von Burkhard Bock (Quelle www.nordkurier.de)

Die am vorigen Wochenende gestolperten Spitzenreiter der Kreisliga im FK West sind nun besonders gefordert. Im Kampf um den Titel steigt die Spannung.

War es abgesprochen? Das wohl kaum. Aber beide Titelaspiranten verloren am vorigen Wochenende. Somit bleibt die Spannung bei gleichbleibendem Punteabstand erhalten.

Am 22. Spieltag haben der Parmer SV (1./48 Punkte) und der KSV Gollmitz (2./47) Heimaufgaben zu lösen. Dennoch wird von beiden Mannschaften eine Leistungssteigerung erwartet, sonst drohen weitere Punktverluste. Die Parmener erwarten die SG Milmersdorf (8.). Eine junge Mannschaft, die an Stabilität gewonnen hat, die Qualifikation zur Kreisoberliga anstrebt und durchaus ein ernster Gegner für den Tabellenführer ist. Die Gollmitzer dagegen erwarten den KSV Schönermark (14.), der am letzten Wochenende gegen Prenzlau II im Heimspiel arg unter die Räder kam. Sieben Gegentore waren schon heftig. Nun muss in Gollmitz die Abwehr verstärkt werden, um nicht auch dort eine Schlappe zu erleiden.

Germania Lychen (4./38 Punkte) erwartet Eintracht Haßleben (3./41). Mit einem Erfolg könnten die Lychener mit der Eintracht nach Punkten gleichziehen. Durch das bessere Torverhältnis würde Lychen dann sogar an Haßleben vorbeiziehen. Also steckt auch in dieser Begegnung eine Menge Brisanz.

In der 1. Kreisklasse hat sich mit Rot-Weiß Falkenwalde die zweite Mannschaft in dieser Saison zurückgezogen und abgemeldet. Dadurch bekam die Tabelle ein ganz anderes Bild. Plötzlich führt Fortuna Schmölln (43 Punkte). Blau-Weiß Röddelin (41) und SF kein Ort (40), je ein Spiel weniger, liegen aber auf der Lauer. SF kein Ort muss morgen pausieren. Die anderen Mannschaften erwarten lösbare Aufgaben. Die Röddeliner empfangen Milmersdorf II (13.), die Schmöllner müssen zur SpVgg Brüssow/Carmzow (9.) reisen.

 
Victoria II düpiert Spitzenelf

von Burkhard Bock (Quelle www.nordkurier.de)

Der Parmer SV scheitert im Kampf um weitere Punkte. In der Kreisliga des FK West wird er in Templin gestoppt

Vor einer schweren Aufgabe standen die Männer der Zweiten des SC Victoria Templin. Sie hatten nach der Heimniederlage ihres Landesligisten Kreisliga-Tabellenführer Parmer SV zu Gast. Doch nach den 90 Spielminuten sah alles ganz anders aus als erwartet. Die Parmener enttäuschten, Templin II gewann nach einer guten Leistung 4:2.

Mit einem Freistoßtor brachte Phillipp Erdmann die Templiner mit 1:0 (7.) in Führung. Im Mittelfeld konnte Erdmann auch stets überzeugen und war stets anspielbar. Die Gäste aus Parmen fanden einfach nicht ins Spiel und hatten Mühe, gegen die jungen Templiner, die sehr spielwendig waren, zu bestehen. Rico Eich, im Tor der Gäste, musste einige Male sein ganzes Können zeigen, um die Fehler seiner Vorderleute auszubügeln. Einen solchen Fehler nutzte Templin dann zum 2:0 (33.), als die Abwehr der Gäste total überfordert aussah. Johannes Collin spielte in den Lauf von Markus Schauseil, der sich diese Möglichkeit nicht nehmen ließ. Als dann unmittelbar nach der Pause Markus Schauseil auf 3:0 (46.) erhöhen konnte, sah man die Templiner auf der Siegerstraße. Der Tabellenführer hatte an diesem Tag einfach keine Chance auf den Sieg. Zu durchsichtig war das Aufbauspiel der Gäste und zu hoch die Fehlerquote im Abwehrverhalten. Beim 3:1 (52.) halfen die Templiner durch ein Eigentor von Felix Höhne noch tatkräftig mit. Marco Pietsch flankte von der rechten Seite, den Ball lenkte Höhne ins eigene Tor. Als dann wenig später Matthias König über den Ball schlug, konnte Johannes Collin ohne Probleme das 4:1 (55.) erzielen. Parmen kam zwar noch in der Schlussphase durch Sebastian Weber zum 4:2 (82.), aber mehr war an diesem Tag nicht möglich. Templin II feierte den Sieg gegen den Tabellenführer und sorgte somit für weitere drei wichtige Punkte in der Qualifikation für die Kreisoberliga im nächsten Jahr.

 
Vorlesung "Versteckspieler"

Im Rahmen des 100jähren Vereinsjubiläum von Victoria Templin, lädt der Verein gemeinsam mit dem Fußballkreis West Uckermark zu einer Buchlesung ein. Am Mittwoch, d. 2. April 2014 um 19 Uhr wird der Journalist Ronny Blaschke in Templin (MKC) aus seinem Buch “Versteckspieler” lesen. Danach wird es dann zu einer Diskussionsrunde mit Ronny Blaschke, Burkhard Bock und den Teilnehmern kommen.

Das Coming-out des ehemaligen Nationalspielers Thomas Hitzlsperger markiert im deutschen Fußball einen Meilenstein, aber verändert er auch die Jahrzehnte alten Strukturen dieses Männersports? In Zeiten, in denen Politiker und Künstler mit ihrer sexuellen Orientierung offen leben, gilt Homosexualität im Fußball als letztes großes Tabu - obgleich vor allem der Deutscher Fußballbund (DFB) stetig darum bemüht ist, Diskriminierung von Homosexuellen und die daraus resultierende Angst zu brechen. Im Oktober 2008 brach Marcus Urban, einst eines der größten Talente des ostdeutschen Fußballs, das Schweigen und äußert sich seitdem offen zu seinem Schwulsein. Ronny Blaschke, freier Journalist aus Berlin, gibt Urbans Lebensgeschichte, in der Sport ein zentrales Thema ist, im Buch "Versteckspieler" wider. Dort schildert Blaschke die innere Zerissenheit des jungen Sportlers Marcus Urban und seinen befreienden Schritt an die Öffentlichkeit. Er möchte dazu beitragen, dass das „letzte Tabu“ im Fußball fällt, sich weitere Spieler outen und Homosexualität im Umfeld des Sports als etwas ganz „Normales“ betrachtet wird. Blaschke, der unter anderem für die ZEIT und den Deutschlandfunk arbeitet, wurde für seine Arbeit mehrfach ausgezeichnet.

 
Schwach gespielt, aber doch klar gewonnen

von Armin Gehrmann (Quelle www.nordkurier.de)

Der KSV Gollmitz verbleibt in der Führungsposition der Kreisliga des FK West Uckermark. Die Männer des SV Boitzenburg bieten ihm zwar die Stirn, sind aber in der Offensive nicht stark genug, um ihn zu gefährden. Schon zur Pause liegt der KSV klar in Front.

Wenn ein Team 4:0 gewinnt, sollte alles in Ordnung sein. Doch des Trainers Urteil war voller Kritik. „Wir haben wirklich nicht überzeugt. Das Spiel meiner Mannschaft hat mir gar nicht gefallen“, so Dieter Sterling nach der Partie des KSV Gollmitz gegen den SV Boitzenburg. „Ich weiß auch nicht, woran es lag und muss erst einmal mit der Mannschaft sprechen. Unterm Strich zählen wirklich nur die drei Punkte. In anderen Partien wäre das sogar bestraft worden.“ SVB-Trainer Dieter Fritsch auf der anderen Seite: „Leute, 0:4, das ist sonst Grund zu großer Kritik. Aber für mich zählt, dass ihr nach klarem Rückstand nicht aufgegeben habt und als Team aufgetreten seid. Das stimmt für die kommenden Spiele zuversichtlich. Dann schaffen wir auch am Ende einen Rang für die Kreisoberliga.“

Damit sprachen beide Trainer Gleiches an. Dreh- und Angelpunkt waren die Geschehnisse im Mittelfeld. Dieses überließen die Gastgeber dem SVB räumlich wie auch in nicht angenommenen oder verlorenen Zweikämpfen. Daraus resultiert zum Glück für den KSV aber wenig Zwingendes in der Boitzenburger Offensive. Spätestens vor dem KSV-Strafraum war meistens Schluss. Das Spiel des Gastgebers wurde immer dann gefährlich, wenn es steil nach vorn ging. So auch, als ein Pass Christian Wille in der Spitze erreichte, der den SVB-Keeper sicher überwand – 1:0 (25.). Wenige Minuten später landete der Ball nach einer präzisen Eingabe und einer Abwehr als Abpraller vor den Füßen von Kapitän Ingo Writsche, der aber aus Nahdistanz das Tor verfehlte. Im Gegenzug hätte das 1:1 fallen müssen. Aber Timm Hingst scheiterte bei seinem Solo am Gollmitzer Keeper.

Doch vor der Pause schlug der KSV noch zweimal in kurzer Folge zu. Nach Sturmlauf auf dem rechten Flügel und exakter Flanke von Thomas Habetha kam Martin Groß per Kopf kurz vor dem SVB-Keeper an den Ball – 2:0 (40.). Kurz darauf traf Ingo Writsche zum 3:0 (44.).

Halbzeit zwei verlief unerwartet zerfahren, auf beiden Seiten kam unnötige Hektik auf. Martin Groß wurde nach mehreren Rangeleien vorsorglich vom Feld genommen. Nach Wechseln auf beiden Seiten blieb das Kräfteverhältnis relativ ausgeglichen. Effektiver agierten erneut die Gastgeber, die durch Bogatz auf 4:0 erhöhen konnten (70.).

 
Dämpfer für den Titelaspiranten

von Armin Gehrmann (Quelle www.nordkurier.de)

In einem Vorbereitungsspiel auf Teil zwei der Saison in der Kreisliga Fußball West Uckermark bekommt der Tabellenführer Parmer SV einen kräftigen Nasenstüber. Ein schlechtes Omen für das erste Pflichtspiel im Pokal-Viertelfinale?

So langsam wird‘s ernst. Und noch läuft es nicht so richtig beim Parmer SV, Tabellenführer der Kreisliga im Fußballkreis West Uckermark. Gegen den Potzlower SV wollte er sich testen und bekam von dort kurzfristig eine Absage. Da sprang der SV Wittstock (Kreisklasse) in die Bresche und verpasste der höherklassigen Elf einen Dämpfer, als er auf dem Kunstrasenplatz in Woldegk 4:1 gegen den Favoriten gewann. Und das überaus verdient. Der Parmener Ulrich Weber gab zu, dass das so nicht zu erwarten war, wollte das Resultat aber auch nicht überbewerten. „Fünf Stammspieler fehlten in diesem Test. Da merkte man gleich, dass einiges trotz aller Mühen nicht so zusammenlief, wie gewohnt. Dennoch, das 1:4 war zu herb.“ Ursachen gab es dafür gleich mehrere.

Viele individuelle Fehler

Noch ehe sich die Parmener in neuer Zusammensetzung gefunden hatten, verpasste ihnen die Kreisklasse-Elf einen Doppelschlag. Zunächst traf Reichert mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 0:1, dann - keine zwei Minuten später - Philipp Schütte gegen eine passive Abwehr zum 0:2. Erst nach gut 20 Spielminuten wurden die Aktionen des Kreisligisten zwingender. Aber lediglich einmal entsprang daraus ein Nutzen, weil Pieth nicht lange fackelte und aus der zweiten Reihe abzog. Der platzierte Schuss schlug zum 1:2 ein, das auch der Pausenstand war. Auch in Halbzeit zwei zog bei den Parmenern keine Besserung ein. Es kam keine Ruhe in ihr Spiel. Zu oft wurden die Bälle weit, manchmal auch planlos, nach vorn geschlagen. Hinzu kam eine ganze Reihe individueller Fehler in der Ballbehandlung. Oft ging der zweite Pass beim Bemühen um einen Angriff fehl, landete beim Gegner. „Einmal auf die Latte, einmal an die Latte, das war zu wenig“, so der Weber-Kommentar.

Hammerharter Pflichtspiel-Auftakt

Aber das muss jetzt kommen. Dazu braucht der Kreisliga-Tabellenführer neben Selbstvertrauen auch mehr Geradlinigkeit und Konstruktivität in seinem Spiel. Und Zeit zum Üben gibt es nicht mehr. Der Einstieg in Saisonteil zwei wird hart, vielleicht sogar hammerhart. Es folgt schon am 15. Februar das nachzuholende Pokal-Viertelfinalspiel gegen Blücher Schenkenberg. Da will man natürlich gewinnen. Dann ginge es eine Woche darauf schon ins Halbfinale. Und danach beginnt die Saison mit zwei Hürden, an denen die PSV-Elf schon die Weiche Richtung Meisterschaft stellen könnte. Am 1. März kommt es zum Spitzenspiel Parmer SV gegen KSV Gollmitz (2.), am Wochenende darauf zum Spitzentreffen Parmer SV gegen Eintracht Haßleben (3.).

 

 
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 9 von 40
Header Pic
left unten right unten
© 2014 +++ Fussballkreis Westuckermark +++
Joomla! is Free Software released under the GNU/GPL License.